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Mein Lieblingshörspiel
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Ohrenblicker
Vollaudiot
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Gruppe: Vollaudiot
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Mein Lieblingshörspiel
Hier kannst du ein Hörspiel vorstellen, das dir so gut gefällt, dass du es dir immer wieder anhören kannst, das dich vielleicht schon als Kind begeistert hat oder das du einfach toll findest. Es ist ganz egal, ob dieses Hörspiel noch erhältlich ist oder aus deinem alten Kassettenkoffer stammt. Vielleicht hast du auch eine Anekdote zu diesem Hörspiel auf Lager. Erzähle uns von diesem Hörspiel und lass uns an deiner Begeisterung teilhaben!
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04.05.2008 13:28 |
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Herr Storbeck
Lieblingshörer
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RE: Mein Lieblingshörspiel
Mein Leben wäre sicherlich anders verlaufen, hätte ich nicht im zarten Alter von 9 Jahren diese Hörspielkassette aus dem Zimmer meines Bruders gemopst, die mit einem grünen Cover versehen war, auf dem ein abstürzender Hubschrauber über einem unheimlichen Urwald abgebildet war.
In den Bann gezogen hat mich vor allem der Titel "GEISTERJÄGER JOHN SINCLAIR" - jap das musste was ganz dolles sein, mal was anderes als die üblichen Kinderdetektive, die sonst Einzug in meinen Mono-Kassettenspieler hielten.
Als rein mit der Kasi und ab dafür... Was soll ich sagen, ich war begeistert, ein Superpolizist vom britischen New Scottland Yard mit allerlei wunderlichen Waffen ausgestattet, bekämpft mit einem Team unerschrockener Freunde das Böse in Gestalt von Dämonen, Vampieren und leichenfressender Gouls - genau das Richtige für einen 9 Jährigen mit blühender Phantasie.
Die Geschichten basieren auf den Groschenromanen aus dem Hause Bastei-Lübbe aus der Feder eines gewissen Jason Dark.
Man bekommt eine hübsche Mischung aus Edgar Wallace, James Bond und 70´er Jahre Horror präsentiert, garniert mit dem Wortwitz der 80´er Jahre. Leider wurde die Hörspielreihe, die vom legendären Tonstudio Braun produziert wurde aufgrund von Rechtstreitigkeiten mit dem Bastei-Verlag 1992 eingestellt,
Seit 2001 wurde die Reihe erneut produziert und mit namhaften Sprechern wie Frank Glaubrecht (Pierce Brosnan) oder Franziska Pigulla (Dana Scully) von LübbeAudio aufgelegt, jedoch fehlt dieser modernen Fassung der Charme der Tonstudio Braun Produktion (vor allem die wirklich fetten Synthie-Effekte von einst)...
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10.05.2008 15:16 |
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DerDübel
Lieblingshörer
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RE: Mein Lieblingshörspiel
Mein Lieblingshörspiel??? Da muss ich mal ganz scharf nachdenken. Ich hatte als Kind tatsächlich jede Menge Hörspiele auf Schallplatte. Da waren auch solche Sachen wie Biene Maja, Pitje Puck und diverse Märchen dabei. Irgendwann Mitte der 80´er Jahre war ich ein absoluter ALF-Fan (dieser rüsselmopsige Ausserirdische mit der Thommy Piper Stimme) und gab mein gesamtes Taschengeld für die Hörspielkassetten aus, die im Grunde eigentlich Hörspieltechnisch völlig Banane waren. Ich hätte genausogut ein Mikrofon vor den Fernseher stellen können, wenn die Folgen liefen.
So gesehen ist die Person "Der Dübel" vom audiotischen Blickwinkel gesehen ein Entwicklungsgebiet. Aber ich gelobe mich zu bessern. Derzeitig habe ich tatsächlich noch ein paar Hörspiele auf Lager, die ich mir anhören muss. Die Serie Offenbarung 23 hat es mir angetan. Bin mittlerweile bei Folge 6 angekommen und bin sehr begeistert.
Mal schauen, was noch kommt.
und tschüss...
http://www.duebelsgeistesblitz.de
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10.05.2008 18:05 |
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Justus
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RE: Mein Lieblingshörspiel
Mein Lieblingshörspiel ist zurzeit das Hörspiel vom Meiky (von Meiky’s Podcastshow).
Dieses ist sehr spannend und gut erzählt. Ich freue mich schon auf die nächste Folge und bin gespannt wie es weitergeht.
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01.06.2008 09:55 |
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Herr Storbeck
Lieblingshörer
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RE: Mein Lieblingshörspiel
*wow* Vielen Dank Herr Dübel... Offenbarung 23 ist ja wirklich nicht schlecht, wenn man mal ein paar Lächerlichkeiten ausser Acht lässt (Tupac --- <kotz>).
Für Paranoide wie mich genau das Richtige, um weiter an die böse Weltverschwörung zu glauben.
Nur weil DU nicht unter Verfolgungswahn leidest, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht hinter DIR her sind...
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07.06.2008 19:03 |
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Ohrenblicker
Vollaudiot
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Gruppe: Vollaudiot
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RE: Mein Lieblingshörspiel
Es ist nicht direkt mein Lieblingshörspiel, aber ich weiß, dass es für mich als Kind absoluten Kultcharakter hatte. Die Rede ist von "Als die Autos rückwärts fuhren" von Henning Venske. Venske kannte ich damals schon aus der Sesamstraße, wo er zusammen mit Lilo Pulver, dem dicken Samson und der tussigen Tiffy zu sehen war und er spricht auch eine der Hauptfiguren in diesem Hörspiel.
Allein die Musik mit viel Stromgitarre und erdigem Beat besaß schon eine große Anziehungskraft. Und dann dieser flapsige Protagonist, der auf den skurrilen Namen Laßdas Pinökel hörte. Der Name Laßdas war ursprünglich ein Missverständnis, denn "Laß das!" waren die meistgehörten Worte seiner frühen Kindheit, die ersten, die er sprechen konnte und so musste es sich wohl um seinen Namen handeln.
Laßdas Pinökel (brillant gesprochen von Stephan Chrzescinski) beginnt an seinem elften Geburtstag mit den Aufzeichnungen seiner Erinnerungen, die sich von den Alltäglichkeiten einer gewöhnlichen Kindheit doch "ein wenig" unterscheiden: eine geklaute Treppe, ein blonder Gorilla im Nachbarsgarten und eine Massenkarambolage, die den gesamten Stadtverkehr lahmlegt, nur weil er ohne böse Absicht seine Schultasche auf einer Kühlerhaube abgestellt hatte.
Sein Vater (Henning Venske) kommt in diesen Erzählungen nicht allzu gut weg und gibt im Hörspiel eher die tragikomische Figur ab. O-Ton Laßdas Pinökel: "Bei einem 33-jährigen Vater kann man schon ganz kräftige Verfallserscheinungen feststellen."
Das Highlight dieser Erzählungen war für mich die Geschichte mit der geklauten Treppe, in die eine weitere Geschichte über einen Schülerstreich eingebettet ist, die vom wohl skurrilsten Soundtrack aller Kinderhörspiele begleitet wird: Das Weihnachtslied "Vom Himmel hoch da komm ich her" im Reggae-Rhythmus mit Schubidu-Chor, das war einfach anders als alles, was mein kleiner Kassettenrekorder bislang schlucken durfte und ich fand es einfach nur faszinierend.
Man merkt diesem Hörspiel die rebellische Zeit an, aus der es stammt: Autoritäten wie der Religionslehrer, der Vater, der Polizist und andere Erwachsene werden gnadenlos durch den Kakao gezogen. Pädagogen würden die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, aber ich glaube nicht, dass dieses Hörspiel meiner Entwicklung geschadet hat. 
In meinem Freundeskreis sind bis heute noch Zitate daraus geläufig und teilweise zu geflügelten Worten geworden.
Leider habe ich diese Kassette damals immer nur in der Bücherei ausgeliehen. Es existiert zwar noch eine Mono-Kopie davon (auf einer 60-Kassette, deren Restzeit mit David Bowie aufgefüllt wurde), aber natürlich ärgere ich mich schon ein bisschen, nicht das Original zu besitzen, das heute einen gewissen Sammlerwert hätte. Umso mehr freut es mich, die Kassette in einer Berliner Bibliothek gefunden zu haben. Leider war sie nicht mehr im besten Zustand, aber um alte Erinnerungen aufzufrischen, war sie gut genug. Doch was heißt aufzufrischen? Eigentlich kann ich den Text heute noch auswendig mitsprechen.
Links:
Die leider alles andere als barrierefreie Homepage von Henning Venske
Update: Das Hörspiel ist wieder erhältlich, mit neuem Cover, aber den Originalaufnahmen!
http://www.highscoremusic.com/?p=65
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08.06.2008 14:01 |
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DerDübel
Lieblingshörer
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RE: Mein Lieblingshörspiel
*wow* Vielen Dank Herr Dübel... Offenbarung 23 ist ja wirklich nicht schlecht, wenn man mal ein paar Lächerlichkeiten ausser Acht lässt (Tupac --- <kotz>).

Tja, mit dieser Tupac-Geschichte hat man da leider einen sehr unglücklichen Start in die Serie hingelegt. Es gibt tausende von Verschwörungstheorien und Mysterien (Titanic, Pyramiden, Mondlandung und und und. Ausgerechnet die Frage "Ist Tupac wirklich tot" wird in der ersten Folge behandelt. Das war eigentlich sogar der Grund, warum ich mit dieser Serie so spät angefangen habe.
Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.06.2008 15:24 von DerDübel.
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08.06.2008 14:32 |
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Eva
Lieblingshörerin des Monats
Beiträge: 81
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Registriert seit: Mar 2008
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RE: Mein Lieblingshörspiel
In Tschechien sind Hörspiele (oder gar Hörbücher) überhaupt nicht so beliebt und häufig wie in Deutschland. Irgendwo habe ich gelesen, das es ganz typisch für die Deutschen ist, der Spaß am Hören. Na ich habe mich ja von ihnen auch anstecken lassen. Aber auch wenn die Auswahl an Hörspielen in meiner Kindheit nicht so groß war, hatte ich doch meine Favoriten gefunden. Das Bekannteste, was es damals überhaupt gab, waren die Geschichten von und über Spejbl und Hurvínek. Der eine oder andere von euch wird sie bestimmt kennen. Zwei Marionetten, die heute noch mit ihren Vorstellungen in allen möglichen Sprachen um die ganze Welt rumreisen. (Später hatte ich auch die Gelegenheit sie auf Deutsch zu hören, aber das fand eher misslungen.)
Die beiden gibt es seit den 1920er Jahren. Und inzwischen gibt es auch unzählige Hörgeschichten. Einige hatte ich als Kind auf Kassetten, aber am liebsten hatte ich Geschichten auf Schallplatten, die ich mit meiner Freundin bei ihrer Oma in den Ferien gehört habe. Die Oma hatte sogar eine Schallplatte mit einer Geschichte, die noch der Erfinder der beiden Figuren, Josef Skupa, aufgenommen hatte. Das war glaube ich das beste, was ich gehört habe. Und das bleibt auch mein Favorit, für die Kindheit zumindest.
Nur seit ich aus der wunderbaren Zeit der Kindheit raus bin, habe ich leider zu wenige Hörspiele gehört, als dass ich daunter meinen absoluten Liebling finden könnte. Wenn ich allerdings unwillkürlich etwas schleimen darf, wies ich bisher bei Den Stimmen der Unsichtbaren die größte Begeisterung auf.
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09.06.2008 12:26 |
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maxmittendrin
Lieblingshörer
Beiträge: 5
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RE: Mein Lieblingshörspiel
Seit neustem höre ich einige Hörspiele, an denen manchmal auch die Sprecher der Drei Fragezeichen mitwirken - Werke als Hörspiel wie "Die drei Musketiere" oder "Robinson Crusoe". Bücher die ich gelesen habe als ich zehn war und jetzt fünf Jahre später wieder als Hörspiel höre.
Hallo!
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29.07.2008 18:46 |
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