21.05.2008, 15:39
Die Arbeit an diesem Forum hat sehr viel Zeit in Anspruch genommen, so dass der Podcast erst mal pausieren musste. Ich beneide manchmal die öffentlich-rechtlichen Radioredakteure und Autoren, die sich nur um ihre Beiträge kümmern zu brauchen und auch noch dafür bezahlt werden. Das ist das Podcaster-Schicksal: Man ist Autor, Produzent, Tontechniker, Sprecher, Musiker und Webdesigner in einem und was andere Menschen "Freizeit" nennen, ist wie ein Begriff aus einer anderen Welt. Der entscheidende Vorteil ist jedoch: Ich muss mich über niemanden ärgern, außer über mich selbst. Wenn ich schlechte Arbeit leiste, kann ich den Verantwortlichen sofort dafür rügen und muss auch nicht lange diskutieren, höchstens manchmal mit Wilson.
Wenn ich Kommentare wie "Wann kommt denn endlich mal wieder was Neues?" lese, dann frage ich mich manchmal, wann ich denn angekündigt haben soll, dass überhaupt etwas Neues kommt und ob derjenige denkt, ich backe so eine Ohrenblicke-Folge mal eben schnell an einem Samstagnachmittag, so wie Oma ihren Rosinenkuchen. Das Medium Podcasting bietet doch mit dem Abonnentensystem gerade die Möglichkeit, unabhängig von Sendezeiten zu arbeiten und Folgen zu veröffentlichen, wann man es möchte und die Zeit dazu hat. Meinetwegen auch nur einmal im Jahr. Warum sollte ich mich hetzen? Selbst wenn ich dafür bezahlt würde und mir somit weitaus mehr Zeit dafür zur Verfügung stünde (was zugegeben eine traumhafte Vorstellung ist), würde ich ungern mehr als 14-täglich produzieren, denn das ginge zu Lasten der Qualität und Originalität und Kompromisse sind irgendwie nicht so mein Ding. Ohrenblicke ist kein Fließbandpodcast und soll auch keiner werden.
Eine Ohrenblicke-Folge entsteht oft schon lange bevor sie aufgenommen wird in meinem Kopf. Da dieser Ort jedoch von seltsamen Phänomenen heimgesucht wird, führt so eine Folge ein Eigenleben, bis sie fertig gemischt ist und sich nicht mehr wehren kann.
Ideen habe ich für mindestens 10 Folgen, aber ich lasse sie gerne reifen. Manche Ideen gefallen mir irgendwann nicht mehr und ich lege sie in eine virtuelle Schublade, wo sie vielleicht mutieren und in veränderter Form wieder auftauchen. Mein Ziel ist, keinen Einmalhörenundwegwerfpodcast zu produzieren, sondern einen, den ich mir auch in 10 Jahren noch gerne anhören werde. Ich gebe zu, manche Sachen gefallen mir bereits jetzt nicht mehr, aber andere wiederum haben sicher das Potenzial, 10 oder mehr Jahre durchzuhalten und werden auch hoffentlich meinen Kindern und Enkeln einen kleinen Einblick in mein Leben und meine Welt bieten.
Wenn ich merke, dass eine Idee langsam reif wird, dann setze ich mich an den Rechner und schreibe die wichtigsten Gedanken dazu auf. Daraus entsteht dann später das Skript für die jeweilige Folge. Irgendwann ist es dann so weit und die Wehen setzen ein. Dann hält mich nichts mehr und ich schreibe, nehme auf, komponiere, suche in meiner Ohrenblicke-Schatzkiste nach den betreffenden Kostbarkeiten und bastle alles zusammen. In dieser Zeit werde ich von neuen Ideen verfolgt, die mir einflüstern: "Wir wollen auch dabei sein". Manchmal ist es schwierig sie abzuwimmeln, weil sie gut ins Konzept passen, manchmal muss ich sie aber vor die Tür setzen, weil sie zu aufwändig sind oder die Folge unnötig aufblähen. Hörerpost und -beiträge warten darauf, auch mal in einer Folge mitspielen zu dürfen. Oft schiebe ich das auf, weil sie gerade thematisch nicht passen.
Habe ich gesagt, ich wolle über Folge 14 sprechen? Nun, dazu gibt es noch nicht viel zu sagen, das Forum hat mich zu sehr abgelenkt. Ich hatte vor Weihnachten eine sehr interessante Autofahrt, während der ich O-Töne gesammelt habe und die wollte ich zu einer kleinen Geschichte zusammenstricken und hatte mir das für Folge 14 vorgenommen. Ob das aber funktionieren wird, weiß ich nicht. Sonst muss ich mir ein anderes Thema ausdenken. Vielleicht wieder eine reine Reisefolge wie die 12? Teil 3 der Tomaten-Trilogie? Schade, dass ich nicht Spargel geerntet hatte, es würde gut in die Jahreszeit passen, auch wenn wir in Australien frischen Spargel zu Weihnachten hatten.
Ich glaube, ich werde einen Beitrag über den Karneval der Kulturen vom Pfingstwochenende machen. Im letzten Jahr hatte sich trotz meines Aufrufs kein Co-Moderator gemeldet und mir ist die Lust auf einen Beitrag vergangen. In diesem Jahr war ich wieder dort und muss mir nun etwas einfallen lassen, wie ich diese Ohrenblicke für die Hörer lebendig mache.
Das Forum steht in den Startlöchern und die Hörer dürfen sich noch stärker beteiligen, als das bislang der Fall war. Für den Jingle-Wettbewerb werde ich mich um Preise kümmern. Nicht genutzte Ideen kann ich jetzt im Forum ablegen, genauso wie Hörerbeiträge, die ich nicht in einer Folge unterbringen kann, die aber zu schade dafür sind, in der Schublade zu verschwinden. Einzelne Themen kann man hier wunderbar diskutieren, genauso wie die vielen interessanten Denkanstöße, die ich immer wieder per Mail bekomme.
Und die Lieblingshörer haben nun die Möglichkeit, mir über die Schulter zu schauen und können sehen, dass das Projekt Ohrenblicke ständig in Bewegung ist und nicht nur aus einem Podcast besteht.
Und sie brauchen dann keine komischen Fragen mehr zu stellen.
Wenn ich Kommentare wie "Wann kommt denn endlich mal wieder was Neues?" lese, dann frage ich mich manchmal, wann ich denn angekündigt haben soll, dass überhaupt etwas Neues kommt und ob derjenige denkt, ich backe so eine Ohrenblicke-Folge mal eben schnell an einem Samstagnachmittag, so wie Oma ihren Rosinenkuchen. Das Medium Podcasting bietet doch mit dem Abonnentensystem gerade die Möglichkeit, unabhängig von Sendezeiten zu arbeiten und Folgen zu veröffentlichen, wann man es möchte und die Zeit dazu hat. Meinetwegen auch nur einmal im Jahr. Warum sollte ich mich hetzen? Selbst wenn ich dafür bezahlt würde und mir somit weitaus mehr Zeit dafür zur Verfügung stünde (was zugegeben eine traumhafte Vorstellung ist), würde ich ungern mehr als 14-täglich produzieren, denn das ginge zu Lasten der Qualität und Originalität und Kompromisse sind irgendwie nicht so mein Ding. Ohrenblicke ist kein Fließbandpodcast und soll auch keiner werden.
Eine Ohrenblicke-Folge entsteht oft schon lange bevor sie aufgenommen wird in meinem Kopf. Da dieser Ort jedoch von seltsamen Phänomenen heimgesucht wird, führt so eine Folge ein Eigenleben, bis sie fertig gemischt ist und sich nicht mehr wehren kann.
Ideen habe ich für mindestens 10 Folgen, aber ich lasse sie gerne reifen. Manche Ideen gefallen mir irgendwann nicht mehr und ich lege sie in eine virtuelle Schublade, wo sie vielleicht mutieren und in veränderter Form wieder auftauchen. Mein Ziel ist, keinen Einmalhörenundwegwerfpodcast zu produzieren, sondern einen, den ich mir auch in 10 Jahren noch gerne anhören werde. Ich gebe zu, manche Sachen gefallen mir bereits jetzt nicht mehr, aber andere wiederum haben sicher das Potenzial, 10 oder mehr Jahre durchzuhalten und werden auch hoffentlich meinen Kindern und Enkeln einen kleinen Einblick in mein Leben und meine Welt bieten.
Wenn ich merke, dass eine Idee langsam reif wird, dann setze ich mich an den Rechner und schreibe die wichtigsten Gedanken dazu auf. Daraus entsteht dann später das Skript für die jeweilige Folge. Irgendwann ist es dann so weit und die Wehen setzen ein. Dann hält mich nichts mehr und ich schreibe, nehme auf, komponiere, suche in meiner Ohrenblicke-Schatzkiste nach den betreffenden Kostbarkeiten und bastle alles zusammen. In dieser Zeit werde ich von neuen Ideen verfolgt, die mir einflüstern: "Wir wollen auch dabei sein". Manchmal ist es schwierig sie abzuwimmeln, weil sie gut ins Konzept passen, manchmal muss ich sie aber vor die Tür setzen, weil sie zu aufwändig sind oder die Folge unnötig aufblähen. Hörerpost und -beiträge warten darauf, auch mal in einer Folge mitspielen zu dürfen. Oft schiebe ich das auf, weil sie gerade thematisch nicht passen.
Habe ich gesagt, ich wolle über Folge 14 sprechen? Nun, dazu gibt es noch nicht viel zu sagen, das Forum hat mich zu sehr abgelenkt. Ich hatte vor Weihnachten eine sehr interessante Autofahrt, während der ich O-Töne gesammelt habe und die wollte ich zu einer kleinen Geschichte zusammenstricken und hatte mir das für Folge 14 vorgenommen. Ob das aber funktionieren wird, weiß ich nicht. Sonst muss ich mir ein anderes Thema ausdenken. Vielleicht wieder eine reine Reisefolge wie die 12? Teil 3 der Tomaten-Trilogie? Schade, dass ich nicht Spargel geerntet hatte, es würde gut in die Jahreszeit passen, auch wenn wir in Australien frischen Spargel zu Weihnachten hatten.
Ich glaube, ich werde einen Beitrag über den Karneval der Kulturen vom Pfingstwochenende machen. Im letzten Jahr hatte sich trotz meines Aufrufs kein Co-Moderator gemeldet und mir ist die Lust auf einen Beitrag vergangen. In diesem Jahr war ich wieder dort und muss mir nun etwas einfallen lassen, wie ich diese Ohrenblicke für die Hörer lebendig mache.
Das Forum steht in den Startlöchern und die Hörer dürfen sich noch stärker beteiligen, als das bislang der Fall war. Für den Jingle-Wettbewerb werde ich mich um Preise kümmern. Nicht genutzte Ideen kann ich jetzt im Forum ablegen, genauso wie Hörerbeiträge, die ich nicht in einer Folge unterbringen kann, die aber zu schade dafür sind, in der Schublade zu verschwinden. Einzelne Themen kann man hier wunderbar diskutieren, genauso wie die vielen interessanten Denkanstöße, die ich immer wieder per Mail bekomme.
Und die Lieblingshörer haben nun die Möglichkeit, mir über die Schulter zu schauen und können sehen, dass das Projekt Ohrenblicke ständig in Bewegung ist und nicht nur aus einem Podcast besteht.
Und sie brauchen dann keine komischen Fragen mehr zu stellen.


Aber auch wenn die Frage als solche vielleicht etwas anmaßend 'rüberkommt, ist sie in Wirklichkeit doch ein Kompliment.