Diese Aktion läuft schon seit
Folge 1 und ist ein Dauerthema im Ohrenblicke-Podcast.
Welcher Ohrenblick ist dir im Gedächtnis geblieben? Es kann ein positives oder negatives, auf jeden Fall aber ein akustisches Erlebnis sein. Du kannst diesen Ohrenblick z.B. in einem kurzen Satz beschreiben oder eine Anekdote erzählen.
Wenn du eine Aufnahme zu deiner Geschichte hast, kannst du diese hier als mp3-Datei hochladen.
Die Lieblingshörer-Ohrenblicke werden im Podcast vorgestellt und sollen evtl. später in einer Hörgeschichte verarbeitet werden.
Also, ich konnte damals immer gut beim Fußball einschlafen. Hört sich jetzt komisch an.... aber.....
ich finde es sehr beruhigend im TV ein Fußballspiel laufen zu lassen. Ich hatte das damals immer etwas leiser gestellt. Diese Menschenmasse und die Stimmen Kommentatoren haben eine beruhigende Wirkung. Solltet ihr mal testen!
Aber aufpassen, schön leide machen dass man gerade so die Kommentatoren vesteht

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Das Wesentliche kommt später, wenn sämtliches Audiomaterial in einem brauchbaren Zustand ist. Jetzt möchte ich nur loswerden, dass mir seit einigen Monaten deinOhrenblicke-Soundlogo auf Ukulele gespielt noch mehr bedeutet, als es dem "nur" im Zusammenhang mit dem Ohrenblicke-Podcast war. Ich habe dieses niedliche Ding-di-din-Ding auf meinem Rechner ganz dreist als Alarmton eingestellt, was immer dann ertönt, wenn ich eine Mail empfange. Lustig, wenn ich jetzt deine Folgen höre, blicke ich mich ständig paranoid nach dem Bildschirm um, um festzustellen, wer mir denn wieder was schönes schreibt. *grins*
Also einer meiner unvergesslichen Ohrenblicke ist das Herz-Klopfen-Puckern das man über den Wehenschreiber kurz vor der Entbindung hört. Es klingt eher wie Pferdehufgetrappel

aber wenn ich mal bei einem Fernsehbericht dieses Puckern höre bin ich sofort gut 18 bzw 17 Jahre zurückversetzt...
Ich fasse hier noch mal die Hörerzuschriften zusammen, die ich bereits auf der Podcastseite veröffentlicht hatte. Daneben habe ich noch einiges per E-Mail und auf diversen Kommentarseiten erhalten, das ich hier auch nach und nach zusammenfassen möchte.
Für Niklas sind die wichtigsten Ohrenblicke die Stimmen seiner Eltern, weil sie einen vertrauten Klang haben. Oli hasst es, wenn ihn morgens sein Handy weckt und wird bei diesem Weckton auch tagsüber ganz müde. Ein ganz ausgeschlafener Typ ist Tom, der es früher immer genossen hat, wenn er seine Schwestern hörte, wie sie morgens zur Arbeit gingen und er noch ein wenig weiterschlafen durfte.
Maw erinnert sich noch gern an das Ja-Wort seiner Frau bei der Hochzeit und den ersten Schrei seines Sohnes. Holger alias MacManiac hört Tauben gar nicht gerne zu. Rrrolf liebt den Ruf des Laughing Kookaburra und glaubt, dass dieses Geräusch ein Merkmal für besonders schöne Orte ist. Alex sammelt Klänge, die er z.B. aus alten Platten zusammenbastelt und macht Musik daraus.
Richard aus Salzburg liebt die Ruhe und die Stille, die man heute leider kaum noch genießen darf.
Fortsetzung folgt...
Gestern ist mir etwas Interessantes aufgefallen. In unserem Kleinen Interview mit Jens (Folge 10) habe ich ja schon erwähnt, dass die tschechischen Züge anders hupen. Nie war ich mir jedoch bewusst, wie typisch es speziell für mein Dorf ist. Pro Stunde fahren hier mindestens zwei Züge durch und hupen wie verrückt. Das Geräusch hallt durch das ganze Dorf. Seit drei Wochen wurde jedoch etwas an den Schienen repariert und der Verkehr durch Busse ersetzt. Gestern war der erste Tag, an dem die Züge wieder normal fahren durften. Am Nachmittag kam ich aus der Firma raus, in der ich arbeite, und hörte sofort zuerst diesen Krach, den der Zug von sich gibt, und gleich danach auch wieder das Hupen. Das erste Mal ist es mir in diesem Moment aufgefallen, wie sehr ich in den drei Wochen das Geräusch eigentlich vermisst habe. Es gehört einfach zu dem Leben hier.
Ich versuche mein Mikro aus dem Fenster zu halten, wenn wieder so ein Eisenross am Dorf vorbeifährt. Habe zwar keine Ahnung, was daraus wird, aber den Versuch ist es auf jeden Fall wert.
Ja, servus, jetzt schreib ich meinen Lieblingsohrenblick auch mal hier rein. Und weil ich so faul bin. kopier ich ihn direkt aus meiner ersten Mail zum Thema raus.
Aus meiner frühen Kindheit:
Meine Familie ist fast jeden Sommer nach Italien gereist und damit wir Kinder im Auto nicht quengeln, sondern schlafen, fuhren wir immer mitten in der Nacht los. Wir Kleinen verkrümelten uns also am Abend in unsere Betten um dann irgendwann um drei Uhr morgens ins Auto getragen zu werden. Hier nun der Ohrenblick: Immer kurz vor der Abreise wachte ich auf und hörte im Halbschlaf meine Eltern flüstern, während sie im Flur alles für die Reise fertig machten.
Dieses Flüstern hat mir, wie ich da zwischen Wachen und Schlafen lag, immer signalisiert: Mama und Papa sind da, haben dich lieb und kümmern sich um Alles. Du kannst in Ruhe weiterschlafen.
Tja, ich glaube nicht, dass es jemals einen anderen Ohrenblick in meinem Leben gab, der das hätte überbieten können und somit ist es mir der Liebste von allen.
So, nun will ich auch mal meinen Lieblingsohrenblick zum Besten geben:
Als ich noch bei meinen Eltern wohnte (laaaang ist's her!

) habe ich öfters, wenn ich nicht schlafen konnte, den Geräuschen der Nacht gelauscht. Im Wald in der Nähe des Hauses schrie dann vom Frühjahr bis Herbst ein Käuzchen. Diese Rufe in Kombination mit der Stille der Nacht hatten etwas dermaßen beruhigendes, so dass ich meist dann schnell schlafen konnte.
Und auch heute erinnert mich der Ruf eines Waldkauz an diese Zeit und ringt mir ein Lächeln ab.

Im Sommer haben meine Frau und ich uns eine Fahrt mit dem Postschiff in Norwegen (der Hurtigruten) geleistet. Es war ein ganz toller Urlaub mit vielen tollen Eindrücken.
Zum Glück habe ich kurz vor knapp doch noch meine Ohrenblicke-Fangausrüstung eingepackt (Zoom H2 und OKM I).
Anbei zwei Soundschnipsel, die für mich besondere Ohrenblicke geworden sind:
Unser Schiff, die MS Trollfjord muss an einer unübersichtlichen Stelle im Stoksund eine 90-Grad-Kurve fahren und vorher hupen. Bei der Aufnahme stand ich vorn auf Deck 6.
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Der zweite Ohrenblick entstand bei der Anfahrt auf Brönnöysund. Das Schiff kündigt sich mit dem Signal der südgehenden Schiffe an. Diesen Fang habe ich auf dem Sonnendeck (Deck 9) in Schiffsmitte gemacht.
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Hallöchen!
Also mein liebster Ohrenblick ist immer der Moment, wenn wir bei unseren Pferden im Stall ankommen. Dann kommt aus den vier Boxen dort ein tiefes beruhigendes Begrüßungswiehern und sie schauen uns erwartungsvoll an.
Leider hab ich es bislang nicht geschafft dieses Geräusch aufzunehmen, aber vielleicht leiht mir Menne mal sein Mikro, dann hab ich eine Chance
Liebe Grüße von
der Frau vom Dübel