Ohrenblicke - Lieblingshörerforum - Archiv-Modus

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Ich hoffe ich hab es richtig eingeordnet. Ganz ehrlich hab ich mich etwas gewundert das es zu diesem Thema keinen Thread gibt, wo doch Ohrenblicke offentsichtlich eine Wortneuschöpfung ist!

Ich komme aus Niedersachen und wohnte nahe der holländischen Grenze. Als meine Eltern beide noch arbeiteten, passten meine Oma und mein Opa auf mich auf. Mit ihnen erlebte ich viele schöne Ausflüge, viele davon gingen über die Grenze in die Niederlande. Mein Opa arbeitete damals sogar dort. Während ich und meine Oma sowas wie Urlaub da machten.
Ich war damals noch ziemlich klein zwischen 4 und 5. Noch heute behaupten Verwandte von mir ich hätte genauso viel niederländisch wie deutsch beherrscht. Davon blieb leider nichts hängen, aber eine Wortneuschöpfung die ich damals erfand hat die Zeit überlebt.

"Feling"

Genauso wenig wie die meisten Leser wussten damals meine Verwandten was ich damit meinte... aber es war eine Mischung aus dem holländischen Wort Vlinder (klingt gesprochen ehr wie Flinner) und der deutschen Übersetzung... Schmetterling.

Ich bin schon gespannt auf andere Wortschöpfungen, die irgendwo aufgeschnappt oder vielleicht sogar selbst erfunden wurden. Kennen tue ich auch noch eine, aber die verkneife ich mir bis zum nächsten Eintrag.
Naja, da fällt mir natürlich spontan der "Audiot" ein. Seinerzeit ein Versprecher von Andersen Storm, den ich dann für mich übernommen habe. Inzwischen wird dieser Begriff auch von anderen benutzt. Allerdings manchmal auch in einem negativen Zusammenhang. Für mich ist ein Audiot jemand, der wie der "Ohrenblicker" (eine Wortschöpfung von Norman Osthus) mit Geräuschen malt wie ein Maler mit dem Pinsel.

Ergänzung: Naja, die Definition trifft's wohl noch nicht ganz, Audiotismus hat auch ein wenig mit Verrücktheit und Leidenschaft zu tun. In Folge 6 geht es darum.
Con-Hon
So gebräuchlich das es darüber einen Wikipedia Eintrag gibt:

Wikipedia schrieb:
Con-Hon oder ConHon ist eine unter Manga- und Anime-Fans sowie Anhängern der Visual-Kei-Szene gebräuchliche Bezeichnung für kleine Bücher mit leeren Seiten. Diese werden, vergleichbar den Poesiealben, im Freundeskreis oder auf Anime-Conventions herumgereicht mit der Bitte, kleine Bilder, meist im Manga-Stil, hineinzuzeichnen oder Sprüche und Grüße hineinzuschreiben.

Der Begriff Con-Hon ist ein Kunstwort aus der Abkürzung des englischen Wortes Convention (Veranstaltung, Treffen) und dem japanischen Wort Hon (本, Buch). In Japan, dem Ursprung der Manga-, Anime- und Visual-Kei-Fanbewegung, sind Con-Hons nicht gebräuchlich.Ende Zitat


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