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Hallo,
Ich versuche gerade, ein paar Gedichte aufzunehmen und merke dabei, dass es gar nicht so leicht ist, die störenden Pop-Geräusche bei P und B usw. wegzubekommen. Genauso das Rauschen beim Atmen/ bei s/sch

Es wird schon etwas besser, wenn ich ne Socke übers Mikro stülpe, habt ihr noch andere Ideen, wie ich das bessern könnte?
(ohne mir ein sehr teures Mikro bzw einen Popschutz zu kaufen)
Das ist jetzt schwierig, wenn ich nicht weiß, was für ein Mikro du verwendest, konkrete Tipps zu geben. Jedenfalls scheinst du recht nah ran zu gehen, was dann zu diesen Nebeneffekten führt. Etwas mehr Abstand einhalten und das Mikro nicht direkt ansprechen sondern etwas daran vorbei, dürften schon Verbesserungen bringen. Das führt natürlich zu einem leiseren Pegel und somit zu erhöhtem Grundrauschen und auch mehr Raumanteilen in der Aufnahme. Hängt von deinem Equipment ab, ob sich das noch im Rahmen hält.
Danke für den Tip, ich werds mal probieren...

hab ein "bläsermikro" von Thomann (http://www.thomann.de/de/the_t-bone_bd200.htm) und noch ein mischpult von behringer davor (2 mikrokanäle, wies heißt, keine ahnung)
wollte das mikro vor allem für flötenaufnahmen, weniger für stimme. naja, wird wohl irgendwie gehn Zwinkern
Okay, dann habe ich zumindest schon mal ein Bild. Da es ein dynamisches Mikro ist, wird es nicht sehr empfindlich sein. Auf jeden Fall ein wenig daran vorbeisprechen und besorg dir mal so'n Schaumstoff-Poppschutz zum Überziehen (also fürs Mikro Zwinkern), ist besser als eine Socke Zwinkern, die gibt's für wenig Geld in Musikgeschäften, bei Conrad gabs auch mal sowas. Einfach mal suchen. Allerdings auf die richtige Größe achten.

Wenn du sowieso schon ein Mischpult hast, dann würde ich mir überlegen, ein Kondensatormikro anzuschaffen. Damit werden auch die Flötenaufnahmen besser werden.
ja, das hab ich mir auch überlegt, nachdem ich den beitrag geschrieben hatte, dass ich mir vielleicht so ein kondensator mikro zulege.

bekommt man im bereich zwischen 30 und 50 euro ein gutes, dass für die aufnahme von stimme/flöte gut geeignet ist?

bringen generell diese günstigen thomann mikrofone was?
(zB http://www.thomann.de/de/the_tbone_em_800.htm oder http://www.thomann.de/de/the_tbone_sc140.htm )


und sind diese dinger http://www.thomann.de/de/t-bone_ms180.htm besser als so ein schaumstoff überzug?

danke schon mal, für die beantwortung der vielen fragen, aber ich hab keine ahnung Grinsen

Aarvo schrieb:
bekommt man im bereich zwischen 30 und 50 euro ein gutes, dass für die aufnahme von stimme/flöte gut geeignet ist?
Ende Zitat


Naja, wenn du mich fragst: nein, da würde ich noch 'ne Null hinten dranhängen Zwinkern

Aber für den Hausgebrauch werden die Thomann-Fernost-Dinger sicher einigermaßen okay sein.

Aarvo schrieb:
bringen generell diese günstigen thomann mikrofone was?
(zB http://www.thomann.de/de/the_tbone_em_800.htm oder http://www.thomann.de/de/the_tbone_sc140.htm )
Ende Zitat


Professionell sind die nicht, aber die werden besser klingen als dein jetziges Mikro. Kondensatormikrofone sind empfindlicher und haben einen besseren Frequenzgang als dynamische. Ich würd's einfach mal ausprobieren, bei Thomann hat man ja Rückgaberecht, da hast du kein Risiko.

Für Sprachaufnahmen verwendet man in der Regel Großmembranmikrofone, aber die sind dann etwas teurer.

Aarvo schrieb:
und sind diese dinger http://www.thomann.de/de/t-bone_ms180.htm besser als so ein schaumstoff überzug?
Ende Zitat


Ja, weil sie die hohen Frequenzen weniger dämpfen als Schaumstoff. Allerdings ist ein Poppschutz mit 20 cm Durchmesser für ein Kleinmembranmikro schon ein wenig übertrieben. Da müsste es auch kleinere geben. Ein Wundermittel ist das aber alles nicht.

ok, danke für die ausführliche antwort.
ich muss es mir mal überlegen, wie viel mir das wert ist.

eigentlich sind jetzt die aufnahmen halbwegs ok, wenn ich das mikro weiter weg hab und vorbei spreche. so oft mach ich mit der elektronik nichts, vielleicht wäre es also rausgeschmissenes geld...

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